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Rudolf Sendig

Rudolf Sendig wurde am 7. Januar 1848 in Breslau geboren und starb am 28. Januar 1928 in Bad Schandau. Er war Hotelier, Ehrenbürger und Stadtrat von Bad Schandau.

1871 kam Rudolf Sendig nach Bad Schandau und arbeitete als Koch im Hotel "Forsthaus". Nach zweijähriger Arbeitszeit wechselte er in das Hotel "Deutsches Haus". 1882 pachtete Rudolf Sendig das neuerbaute Kurhaus und begann den sogenannten Sendigpark zu errichten. Später folgte der Bau der Wandelhalle und des Porticus im Park. 1887 wandelte Rudolf Sendig seine bereits erworbenen Villen "Königin Carola", "Quisisana" und "Lucia" in eine Aktiengesellschaft "Vereinigte Hotels Sendig-Schandau" um, in der auch im Vorstand agierte. Aus dem Gewinn der Aktiengesellschaft baute er 1887/1888 die "Königsvilla". 1888 gründete Sendig den Schandauer Bauverein und sorgte für die Beseitigung unschöner und baufälliger Gebäude sowie die Errichtigung von Kolonnaden mit kleinen Läden.

1891 erwarb Rudolf Sendig das Hotel "Europäischer Hof" in Dresden. 1896 schenkte Sendig zum 25. Jahrestag seines Wirkens der Stadt den Sendigbrunnen. Aus diesem Anlass wurde eine Straße in Bad Schandau nach ihm benannt. Sendig wurde gleichzeitig Ehrenürger der Stadt.

In den Jahren nach 1903 ließ Sendig auf der Ostrauer Scheibe eine Villenkolonie im Landhausstil aus Fertigteilen vom Häuserfabrikanten Witt aus Osterwiek im Harz erbauen. Seine "lieblichen Landhäuser" hat er dann mit einem elektrischen Personenaufzug von Schandau aus erschlossen. Sendig erwarb noch weitere Anwesen in Ostrau und plante zudem einen Luftschiffhafen und einen Weltsportplatz. Vor Beginn des ersten Weltkrieges scheiterten seine Pläne. Mit 73 Jahren fasste Sendig seine zwei geschriebenen Bücher zu einem Erinnerungsbuch "Im Hotel. Diskrete Indiskretion" zusammen. Rudolf Sendig starb im Alter von 80 Jahren in Bad Schandau

Sendig-Villen Ostrau