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Malerweg Sächsische Schweiz

Deutschlands beliebteste Wanderetappe liegt in der Sächsischen Schweiz. Bei der Wahl der Wanderziele 2008 wurde der Malerweg mit dem Titel »Schönster Wanderweg Deutschlands« ausgezeichnet und von Wanderern zum »Beliebtesten Wanderweg Deutschlands« gewählt.

Der 2006 feierlich eröffnete Malerweg führt auf beiden Seiten der Elbe 112 Kilometer durch die Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. Der Malerweg ist im Gesamtverlauf die attraktivste Wanderroute im Elbsandsteingebirge. Die Anforderungen an den Wanderer sind mittelmäßig bis anspruchsvoll.

1. Etappe

von Liebethal (Pirna) bis Stadt Wehlen

Die erste Etappe ist 11,5 km lang und beansprucht ca. 4 Stunden. In dieser Etappe sind 135 Höhenmeter zu überwinden.

Wir beginnen unsere Wanderung am Eingang des romantischen Liebethaler Grundes. Wir folgen dem Fluss Wesenitz bis zur Daubemühle, vorbei am Wagnerdenkmal (1933) und den Resten der einstigen Lochmühle. Der Liebethaler Grund ist eng un das hier schnell fließende Wasser der Wesenitz rauscht wie sonst kein Fluss im Elbsandsteingebirge. Am interessantesten ist der Bereich zwischen der sogenannten Rabenteufe und der einst beliebten Lochmühle, die heute leider zunehmend verfällt.

Wir queren die Wesenitz und erreichen Mühlsdorf. Über die alte Lohmener Straße und später am Waldrand entlang wandern wir bis zum Brückenwaldweg. Über diesen Querweg und den Schleifgrund gelangen wir in den Uttewalder Grund. Hier können Sie das berühmte Felstor des Uttewalder Grundes bestaunen. Auf ihrem weiteren Weg erleben Sie die bizarre Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. Diese führt uns bis nach Stadt Wehlen. Zum Abschluss unserer Tour können Sie in Stadt Wehlen die Reste der älteste Burg der Region (1269) erkunden.

2. Etappe

von Stadt Wehlen bis Hohnstein

Die zweite Etappe ist 13,2 km lang und beansprucht ca. 5 Stunden. In dieser Etappe sind 632 Höhenmeter zu überwinden.

In Stadt Wehlen beginnen wir unsere Tour ein Stück elbaufwärts. Den Schwarzbergweg erreicht, steigen wir diesen auf und gelangen zum Rastplatz »Steinerner Tisch«. Der Fremdenweg führt uns bis zur Basteibrücke. Von hier aus haben wir eine atemberaubende Aussicht auf die Sächsische Schweiz und das Elbtal. Über den Basteiweg (über Stufen) steigen wir ab und rereichen im Amselgrund die Felsenbühne Rathen. Am Amselsee vorbei bis zum Amselfall mit der Nationalpark-Informationsstelle erreichen wir Rathewalde. Der Querweg führt uns parallel zur Straße Richtung Hocksteinparkplatz. Nach einer kleinen Stärkung in der Hocksteinschänke wandern wir zum Hockstein. Von hier aus geht es jetzt über Stufen die Wolfsschlucht hinunter ins Polenztal. Der Lehrpfad »Schindergraben« führt uns nach Hohnstein. Hier lohnt es sich zum Abschluss unserer Tour die Burg Hohnstein zu besuchen.

3. Etappe

von Hohnstein bis Altendorf

Die dritte Etappe ist 11,7 km lang und beansprucht ca. 5 Stunden. In dieser Etappe sind 412 Höhenmeter zu überwinden.

Unsere Tour startet in Hohnstein. Von Hohnstein aus wandern wir an den ehemaligen Mauerresten des Bärengartens auf dem Waldwanderweg büer den Halbenweg und den Räumichtweg in Richtung Brandaussicht. An der berühmten Aussicht am Brandhotel liegt die Landschaft des Elbsandsteingebirges wie ein aufgeschlagenes Buch vor uns. Um vom Brand hinüber nach Waitzdorf zu gelangen muss der Tiefe Grund durchquert werden. Das heißt: steil hinaub und steil hinauf. Vom Waitzdorfer Rundweg folgen wir dem Mühlweg und erreichen über den Kohlichtgraben die Kohlmühle. Die Markierung des Malerweges leitet uns ins Sebnitztal bis zur Schwarzbachmündung. Wir folgen dem Mühlweg und erreichen unser Ziel Altendorf. Zum Abschluss unserer Tour können Sie hier den Panoramablick zu den Schrammsteinen genießen.

4. Etappe

von Altendorf zur Neumannmühle

Die dritte Etappe ist 17,6 km lang und beansprucht ca. 7 Stunden. In dieser Etappe sind 464 Höhenmeter zu überwinden.

Unsere Tour startet in Altendorf. Von Altendorf steigen wir über den Dorfbachklamm hinab ins Kirnitzschtal. Das Kirnitzschtal bietet als naturnaher Wildbach eine vielfältige Flora und Fauna. Vor allem der mehrfache Wechsel zwischen Sandstein und Granit gibt desm Tal seinen unverwechselbaren Charakter. Über den Flößersteig wandern wir bis zur Ostrauer Mühle. Wir folgen der Kennzeichnung des Malerweges, die uns bergauf über den Mühlweg und den Bauweg auf den Elbleitenweg in die Schrammsteine führt. Mit den Schrammsteinen erlebt man das Herzstück der Sächsischen Schweiz. Im Schrammtor scheinen die kirchturmhohen Felsen einen fast zu erdrücken. ÜBer Eisenleitern bringt uns der Jägersteig-Aufstieg zum Schrammsteingratweg. Hier lohnt es sich einen Abstecher auf die Schrammsteinaussicht zu machen. Sie haben von dort aus einen faszinierenden Blick über das gesamte Elbsandsteingebirge bis hin zur Böhmischen Schweiz.

Über den Zurückesteig wandern wir weiter durch den kleinen Dom zum Sandloch. Auf dem Zeughausweg sowie dem Unteren Affensteinweg wandern wir zum Lichtenhainer Wasserfall und der Endstation der sehenswerten Kirnitzschtalbahn. Von hier aus geht es jetzt über die Felsenhöhe Kuhstall zu unserem Ziel der Neumannmühle. Der Kuhstall ist landschaftlich betrachtet ein Naturphänomen von größter Wirkung auf den Menschen. Der Gegensatz von Schauerlichem und Erhabenem, Bedrohlichem und Anziehendem vermittelt einen unwiderstehlichen Reiz seit Jahrhunderten.

5. Etappe

von der Neumannmühle bis Schmilka

Die dritte Etappe ist 13,6 km lang und beansprucht ca. 7 Stunden. In dieser Etappe sind 625 Höhenmeter zu überwinden.

Unsere Tour beginnt an der Neumannmühle und führt uns zunächst ein Stück das Kirnitzschtal flussaufwärts bis zur Buschmühle. An der Buschmühle wandern wir links Richtung Arnstein. Der Arnstein hat, weil hier zu Urzeiten eine Felsenburg stand, den Reiz des Geheimnisvollen. Vom Arnstein aus blicken wir auf eine beeindruckende Waldwildnis. Über den Neuen Weg gelangen wir zum Kleinstein (eine gotische Schichtfugenhöhle). Von hier aus geht es entlang der Straße in Richtung Räumichtmühle, der wir bis zum Abzweig der Mühlschlüchte folgen. Ein naturbelassener, steiler Weg führt uns hinauf zum Großen Pohlshorn. Von der hohen Warte des Pohlshorn haben wir einen weiten Blick über den Großen Zschand. Tief unten rauscht die Kirnitzsch. Dieses geschlossene Waldbild hat schon Seltenheitswert. Vom Großen Pohlshorn wandern wir hinab zur Kirnitzsch und dann zum Zeughaus. Von hier aus geht es aufwährts durch die Wolfsschlüchte, über den Rosssteig und den Katzstein bis auf den Gipfel des Winterbergs. Am Großen Winterberg treffen wir auf eine geologische Besonderheit, seine Kuppe ist geprägt durch einen markanten Basaltgang. Deshalb ist er auch rechtselbisch der höchste Berg. Die Aussicht vom nahen Kipphorn gegen das Elbtal ist überwältigend. Zum Abschluss unserer Route führt uns er Malerweg hinab zum Örtchen Schmilka. Hier ist die Grenze zu Tschechien.

6. Etappe

von Schmilka bis zum Kurort Gohrisch

Die sechste Etappe ist 16,7 km lang und beansprucht ca. 7 Stunden. In dieser Etappe sind 602 Höhenmeter zu überwinden.

Wir starten in Schmilka mit der Elbfähre, die uns auf die andere Elbseite zum S-Bahn-Haltepunkt Schmilka-Hirschmühle bringt. Über den Aschersteig steigen wir nach Schöna auf. Das kleine Dorf auf der Schönaer Ebenheit liegt im Schatten von Zirkelstein und Kaiserkrone, zwei kleinen, aber dominanten Tafelberresten, deren Besteigung sich wegen der Aussicht lohnt. Das weite Panorama reicht vom Lilienstein über den Winterberg hinweg bis zum böhmischen Rosenberg und den Zschirnsteinen. Wir treffen auf den Caspar-David-Friedrich-Rundweg und folgen ihm durch Schöna bis zum Wolfsberg. Von hier aus führt uns der Weg weiter nach Reinhardtsdorf mit seiner sehenswerten Dorfkirche. Durch den Ort gelangen wir zum Krippenberg. Hier folgen wir dem Püschelweg. Der Elysium- und der Koppelbergsweg bringen uns zur Liethenmühle. Nachdem wir die Liethenmühle passiert haben verlassen wir Reinhardtsdorf über den Alten Schulweg hinauf zum Papstein. Nachdem wir den Ausblick vom Papstein genossen haben, wandern wir wieder hinab. Aber diese Wanderroute hat es in sich, sodass wir gleich wieder hinauf zum Gohrisch(stein) wandern. Die beiden benachbarten Tafelberge gehörten einst zusammen, bevor sie durch die Erosion freigestellt wurden. Vom Gohrisch gelangen wir über den Muselweg zum Kurort Gohrisch. Hier endet unsere beeindruckende Tour.

7. Etappe

vom Kurort Gohrisch bis Weißig

Die dritte Etappe ist 15,4 km lang und beansprucht ca. 6 Stunden. In dieser Etappe sind 462 Höhenmeter zu überwinden.

Unsere Wanderung startet im Kurort Gohrisch. Von hier aus leitet uns der Muselweg, der Jagdsteig, der Königsweg und der alte Schulweg nach Pfaffendorf. Wir erklimmen über das enge Nadelöhr den Pfaffenstein. Der Pfaffenstein wird gern auch als Sächsische Schweiz im Kleinen bezeichnet. Nicht zu unrecht, denn hier trifft alles, was im Elbsandsteingebirge charakteristisch ist, zusammen. Dazu kommt die großartige Aussicht von vielen Stellen des Plateus. An der Nordostecke steht die berühmte Felsnadel der sagenumwogenen Barbarine - ein zu Stein gewordenes Mädchen. Über den Klammweg steigen wir hinab in Richtung Quirl. Dieser wenige auffallende Tafelberg steht zu Unrecht im Schatten seiner Nachbarn. Die Aussichten , die der Quirl bietet, vorallem auf die Festung Königstein, haben ihren eigenen Charackter und sind lohnenswert. An der Nordseite des Quirls gibt es eine große, begehbare Höhle: die Diebshöhle. Am Sportplatz in Pfaffendorf angekommen, führt uns der Weg weiter nach Königstein. An der Kirche vorbei steigen wir den Latzweg hinauf zur Festung Königstein. Die Festung Königstein ist eine gewaltige Burganlage und als besonders schroffer Tafelberg von herausragendem Interesse. Ein Rundgang entlang der Festungsmauer bietet imponierende Einblicke in die Elbsandsteinlandschaft mit all ihren Wandlungen. Für den Festungsbesuch sollte man 2 Stunden extra einplanen.

Auf der Alten Festungsstraße und dem Kanonenweg gelangen wir nach Thürmsdorf. Wir wandern durch den Ort, kommen am Schloss vorbei und wandern am Waldrand entlang bis nach Weißig, unserem Ziel.

8. Etappe

von Weißig bis Pirna

Die achte Etappe ist 12,4 km lang und beansprucht ca. 5 Stunden. In dieser Etappe sind 225 Höhenmeter zu überwinden.

Wir starten unsere Wanderung in Weißig und folgen den Markierungen des Malerweges bis auf den Rauenstein. Der Rauhenstein bietet mit seinem Gratweg noch einmal einen landschaftlichen Höhepunkt, der zudem reich an besonderen Natureindrücken ist. Über diesen Gratweg gelangen wir nach Wehlen-Pötzscha. Hier folgen wir der Straße und biegen links in Richtung Naundorf ab. In Naundorf befindet sich das Robert-Sterl-Haus, das bedeutendste Kunstmuseum der Sächsischen Schweiz. In diesem Haus befindet sich der künstlerische Nachlass des Spätimpressionisten Robert Sterl. Im Naundorfer Ortszentrum führt uns der Weg am Hochufer ehemaliger Steinbrüche entlang zur Königsnase. Auf der Aussicht »Königsnase« haben wie einen letzten Tiefblick ins Elbtal bevor wir neben dem Fluss dann den Elberadweg nach Pirna benutzten und die letzte Wegstrecke des Malerweges zurücklegen. Wir gelangen auf dieser Wegstrecke nach Obervogelgesang. Auf dem Elbradwe in Richtung Pirna biegen wir rechts aufwärts um auf den Canalettoweg zu gelangen, bis wir das letzte Etappenziel den Stadtkern von Pirna erreichen.


Hinweise und Tipps:


Als Ausrüstung für die Wanderung entlang des Malerweges empfehlen wir festes Schuhwerk, einen Tagesrucksack, ein Regencape, Sonnencreme und natürlich gutes Kartenmaterial.

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